Alt-Katholische Gemeinde Coburg
Gemeindekalender

Unsere nächsten Termine

  • So., 25.08.2019, 17.00 Uhr

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Rückblick

Abendlob mit Gästen aus Nürnberg und Hereford (08.06.2019)

Bevor die Gäste aus Nürnberg und dem walisischen Hereford zur Nikolauskapelle kamen, hatten sie schon Coburg erkundet und in diesem Rahmen - anlässlich des Jubiläums - auch Queen Victoria und Prince Albert persönlich kennengelernt. Bei uns wurden sie zunächst mit der Geschichte und den Sehens-Würdigkeiten des Gebäudes vertraut gemacht, dank der teilweise zu Höchstleistungen geforderten versierten Übersetzerin aus der Nürnberger Gemeinde konnte dies in deutscher und englischer Sprache geschehen (siehe Bild). Daran schloss sich ein zweisprachiges Abendgebet mit Nürnberger Kantor und unserem neuen Diakon an. Ein schöner Abschluss der kurzen Begegnung war das Orgelspiel des Hereforder Organisten, der begeistert und begeisternd die verschiedenen Register unseres kleinen Instruments zum Klingen brachte. Dann musste die Gesellschaft auch schon wieder weiter zum Zug, in dem sie, wie man hört, noch mit einem Picknick überrascht wurde.

Diakonatsweihe von Wolfgang Graf durch Bischof Dr. Matthias Ring - anschließend Empfang (18.05.2019)

Im Rahmen einer Eucharistiefeier wurde Wolfgang Graf von Bischof Matthias durch Handauflegung und Gebet beauftragt, in unserer Kirche als Diakon zu dienen. Üblicherweise finden solche Weihen in der Bischofskirche in Bonn statt. Da Herr Graf aber in diesem Jahr der einzige Kandidat war, kam Bischof Matthias dafür nach Coburg, sodass die Feier in der Gemeinde begangen werden konnte, die im vergangenen Herbst die entsprechende Bitte an Bischof und Synodalvertretung gerichtet hatte. Außer Mitgliedern der Nachbargemeinden Weidenberg und Nürnberg und einem aus Dresden angereisten Mitglied der Synodalvertretung nahmen nicht nur Geistliche aus ganz verschiedenen Ecken des Bistums sondern auch Vertreterinnen und Vertreter der Coburger Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (AcK) an der Feier teil: für die evangelisch-freikirchliche Gemeinde Frau Geerds, für das evangelisch-lutherische Dekanat Dekan Kleefeld und für das römisch-katholische Dekanat Diakon Reubel (Kaltenbrunn). Im Bild spricht Dekan Kleefeld dem "frisch geweihten" Diakon für die AcK-Kirchen ein Segenswort zu. (Dahinter stehen Bischof Dr. Matthias Ring, Diakonin Dr. Elisabeth Bach aus München und, ganz rechts noch halb im Bild, Ministrantin Patricia Raabs.) Segenswünsche der Stadt Coburg überbrachte 3. Bürgermeister Thomas Nowak.
Wolfgang Graf, der von 2012 bis 2017 den Theologischen Fernkurs des Bistums absolviert hat, ist als Diakon im Ehrenamt der Gemeinde Coburg und deren Pfarrer Hans-Jürgen Pöschl zugeordnet. Gelegentlich kann er als Aushilfe auch in einer Nachbargemeinde eingesetzt werden. (Bild: Martin Koch)

Gemeindeversammlung zur Wahl des Pfarrers (24.02.2019)

Nachdem unser bisheriger Seelsorger Hans-Jürgen Pöschl Ende 2018 sein Aufbaustudium abgeschlossen hatte, war die Pfarrstelle in den Gemeinden Weidenberg und Coburg ausgeschrieben worden. Beworben hatten sich Herr Pöschl und der derzeit in Berlin tätige Pfarrvikar Sebastian Watzek. Die beiden hatten sich während der vergangenen Wochen den Gemeinden als Kandidaten vorgestellt, nun konnte gewählt werden. Die deutliche Mehrheit der Stimmen entfiel in beiden Gemeinden auf Hans-Jürgen Pöschl. Herzlichen Glückwunsch! Nun wird in nächster Zeit unser Pfarrverweser, Herr Niki Schönherr aus Nürnberg, der die ganzen letzten Jahre über für unsere Pfarreien verantwortlich war, von seinen Aufgaben entbunden werden - und Herr Pöschl wird offiziell als Pfarrer unserer Gemeinden "installiert" werden. Der genaue Zeitpunkt dafür ist noch nicht bekannt. Nach dem offiziellen Amtsantritt von Herrn Pöschl steht dann auch eine Neubesetzung oder Bestätigung der Funktionen im Kirchenvorstand an.

Neujahrsgottesdienst (01.01.2019)

Zunächst einmal führten wir lediglich eine bereits fest eingebürgerte Tradition fort, indem wir am Nachmittag des Neujahrstages – am Fest der Namensgebung Jesu, das auch das Patrozinium unserer Bischofskirche in Bonn ist – in der von Kerzen erleuchteten Nikolauskapelle unseren Gottesdienst feierten und danach in erfreulich großer Zahl zum Essen gingen (diesmal im mexikanischen Restaurant). Manches war aber doch anders als sonst und sorgte für ein wenig Bauchkribbeln. So war wenige Tage zuvor die Bewerbungsfrist auf die Stelle der Pfarrerin bzw. des Pfarrers in den Gemeinden Weidenberg und Coburg abgelaufen. Und wir erfuhren, dass es gleich zwei Bewerber gab, sodass die anstehende Wahl also eine echte Auswahl sein würde. Außerdem durften wir am Ende des Gottesdienstes eine bereits seit Längerem gute Bekannte in unseren Reihen, Frau Birgit Lang, als neues Mitglied in die Gemeinde aufnehmen. Wir freuen uns, liebe Birgit, dass du jetzt auch ganz offiziell zu uns gehörst!

Eucharistiefeier zum Erntedankfest / Gemeindeversammlung (30.09.2018)

Mit den Erntegaben, die Helga Müller hergerichtet hatte, brachten wir in dieser Eucharistiefeier auch unseren Dank für alles Gelungene und Gelingende vor Gott - in diesem Zeichen stand die ganze Feier bis zur Kommunion. Der danach vorgelesene kurze Text rief uns angesichts der Fülle, in der wir leben, unsere Verantwortung und Sendung in Erinnerung. Fortgesetzt wurde die so begonnene Gemeindeversammlung mit gemeinsamen Überlegungen, wie die Früchte des theologischen Fernkurses, den Wolfgang Graf abgeschlossen hat, am besten zu nutzen seien. Das Votum der Gemeinde dazu wurde an die Bistumsleitung weitergegeben, die nun über das Weitere zu entscheiden hat.

Kleine Stücke für kleine Instrumente - Recital rund um Spinett, Troubadourharfe und Orgelpositiv (22.09.2018)

Ausgangspunkt des ziemlich genau einstündigen Konzerts, dessen Spendenerlös wieder dem Coburger Hospizhaus zugute kam, war das Lied "Herr dir ist nichts verborgen" (EST 618) - als Paradebeispiel eines eingängigen, schönen, lebensbejahenden Musikstücks, das als solches gleichermaßen "weltliche" wie "geistliche" Qualitäten hat. Ausgehend von dessen Melodie, kurz in getragenem, dann in tänzerischem Charakter am Spinett angespielt, entfaltete sich ein Reigen von nahezu durchgängig weltlicher Musik - vorwiegend aus Renaissance und Barock, mitunter auch aus dem späten 18. und frühen 19. Jahrhundert -, die aber teils von ausgesprochenen Kirchenmusikern, wie zum Beispiel dem Nürnberger Organisten Johann Erasmus Kindermann, komponiert wurde. Auf sieben am Spinett vorgetragene Tänze dieses Komponisten folgten englische, irische, schottische und walisische Volksweisen, auf der Harfe gespielt und teils - wie auch die wiederum mit dem Spinett begleiteten Lautenlieder - gesungen. Zwei Fantasien von Georg Philipp Telemann führten die Disposition des hübschen Orgelpositivs der Nikolauskapelle vor, bevor dann Variationen über zwei englische Gassenhauer des 16. Jahrhunderts dem Neupert-Spinett alles abverlangten, was zur Entstehungszeit des Fitzwilliam Virginal Book die doch deutlich größeren Virginale in vornehmen englischen Häusern leisteten. Ein schlichter Liedsatz von Johann Sebastian Bach und das einleitende "Herr dir ist nichts verborgen", jetzt vom Publikum, das die Kapelle nahezu bis an den letzten Platz füllte, mitgesungen, beschlossen das kleine Konzert. Interpret des Abends war Wolfgang Graf, der auch mit Erläuterungen zu Komponisten, Musikstücken und Instrumenten durch das Programm führte. Ein herzlicher Dank gilt allen, die dabei waren, mitgelauscht, mitgelebt und mitgesungen haben. Besonders erwähnt seien Frau Helga Müller, die den Altarraum mit Blumen aus ihrem Garten geschmückt hatte, Herr Reich vom Caritasverband und das Ehepaar Schadeberg vom Verein "Lebensraum - Ein Hospiz für Coburg", die eine weitere - hoffentlich auch für sie selbst lohnende - Stunde in "ihr Werk", das Coburger Hospizhaus, investiert haben.

Gemeindeausflug nach Kronach (01.09.2018)

Zwar war es an diesem Samstag wegen einer Sperrung der Bundesstraße gar nicht so leicht, von Coburg nach Kronach zu gelangen, dafür wurde es dann schon angenehm warm, als wir uns vom Kronacher Kaulanger aus auf den Weg in die Obere Stadt machten. Erfreulicherweise hatten wir mit Reinhard Meyer einen zertifizierten Kronacher Stadtführer in unseren Reihen. Der zeigte uns ganz ohne Hast und Faktenschwemme in seiner ausgewogen humorvollen und ernsthaften Art, was er am historischen Kern des Städtchens bemerkenswert und liebenswert findet. Einige Stationen unseres Rundgangs waren die römisch-katholische Stadtpfarrkirche und die Annakapelle (schön war das gemeinsame Singen hier), die Ehrensäule am Melchior-Otto-Platz, die Rathäuser (alt, neu und ganz alt), der Stadtturm, Storchenturm und Judengasse, bis wir dann im Gasthof 's Antla einkehrten. Dort trafen wir auch die junge Fraktion wieder, die sehr zufrieden von einem Abstecher zu einem Fahrgeschäft auf dem Marienplatz zurückkam. Nach dem Mittagessen ging es gemächlich weiter zur Spitalkirche, wo wir - dank sei den römisch-katholischen Gastgebern - unseren Ausflug mit einer Eucharistiefeier abschließen durften.

Lichtvesper in Kronach (04.05.2018)

Am 4. Mai 2018 wurde - vielleicht zum ersten Mal im Bereich der oberfränkischen alt-katholischen Gemeinden(?) - während der Nacht der Kirchen im Rahmen von "Kronach Leuchtet" eine Lichtvesper gefeiert, wie sie ab Nr. 732 in unserem Gesangbuch steht. Vorsteherin des Gottesdienstes war die evangelische Dekanin Dorothea Richter und die tragende Rolle des Chores übernahm das Kirchenquartett der Christuskirche Kronach (dem auch das Coburger Gemeindemitglied Wolfgang Graf angehört). Nach einer kurzen Einführung in diese Form der Tagzeitenliturgie, in deren Rahmen auch die wichtigsten Gesänge mit den Gottesdienstbesuchern kurz geprobt wurden, begann die Feier mit einer - hier erstmalig zu Gehör gebrachten - vierstimmigen Fassung des Kehrverses von Psalm 141. Währenddessen brach dank des klaren Wetters tatsächlich pünktlich die Dunkelheit über die eher kleine, aber aktiv mitfeiernde Gemeinde in der Kronacher Spitalkirche herein. So konnte das abendliche Lichtanzünden zu dem an ostkirchliche Klänge angelehnten Lichthymnus seine zeichenhafte Wirkung als Begrüßung des Lichtes der Welt, das uns durch Schatten und Tod ins Leben führt, wunderbar entfalten. Abgeschlossen wurde der besinnlich-meditative Gottesdienst nach den weiteren Hauptstationen Schriftlesung, Fürbitten, Vater Unser und dem Schlusssegen mit einer tänzerischen österlichen Motette von Johann Eccard.

Musik in der Nikolauskapelle (zugunsten des Coburger Hospiz-Projekts) (07.04.2018)

Ein Highlight in diesem Frühjahr war das Benefizkonzert in unserer Kirche am Samstag, den 7. April, das federführend von der Familie Raabs bestritten wurde. Christoph Raabs dirigierte den Seltendorfer Männerchor, seine Schwester, Christin Tanja Putze, begeisterte mit Sologesang, und Tochter Patrizia spielte in den Blockflötenkreisen aus Neustadt bei Coburg und Steinach unter Leitung von Dorothea Holtz mit. Der Eintritt war frei, die Spenden zugunsten unseres Diakonieprojektes beliefen sich auf 550,- Euro. Das Bild zeigt Frau und Herrn Schadeberg vom Verein "Lebensraum - Ein Hospiz für Coburg e. V." bei der symbolischen Scheckübergabe. (Der Verein benötigt auch nach der Fertigstellung des Hospizhauses Spenden, um dessen Betrieb gewährleisten zu können.) Ganz herzlichen Dank allen Beteiligten, die zum Gelingen dieses wunderbaren Konzerts beigetragen haben.

Gottesdienst zur Eröffnung der Woche der Brüderlichkeit (11.03.2018)

Am Sonntag, dem 11.3.2018, um 15.00 Uhr fand in der Nikolauskapelle der Auftaktgottesdienst zur "Woche der Brüderlichkeit" statt. Geleitet wurde der ökumenische Gottesdienst vom evang. Dekan Martin Kirchberger, vom kath. Dekan Roland Huth und Herrn Wolfgang Graf, dem Vorstand der alt-kath. Gemeinde. Nach dem Einzug begrüßten Dekan Kirchberger und Herr Graf die zahlreich erschienene Versammlung. Der Gemeindegesang wurde von Herrn Dorn an der Orgel begleitet. Die Predigt zum Thema "Angst überwinden - Brücken bauen" hielt Dekan Huth. Er verwies darauf, Angst und Ängste ernst zu nehmen, aber durch Solidarität zu überwinden. Nach den Fürbitten hielt für die Stadt Coburg Stadträtin Gabriele Morper-Marr eine Ansprache und erinnerte daran, dass der Anstoß zur Idee der Woche der Brüderlichkeit aus Berlin 1951 stammt. Nach dem Segen wurde zu einem kleinen Stehempfang bei schönem Wetter vor der Kirche eingeladen. (Text und Bild: Inge und Klaus Heinebrodt, röm.-kath. Gemeinde St. Augustin)

Weltgebetstag 2018 (02.03.2018)

Am Freitag, dem 2.3.2018, in St. Nikolaus, feierten Gemeindemitglieder von St. Augustin, St. Moriz und St. Nikolaus den Weltgebetstag, der dies Jahr von Frauen aus Surinam ausgerichtet wurde. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden der alt-katholischen Gastgeber-Gemeinde, Herrn Wolfgang Graf, folgte die Landeskunde, die dies Jahr von Gabi Schnell aufbereitet wurde. Die rhythmischen Lieder wurden geführt und gestützt von Herrn Christian Beck am Keyboard. Die Predigt über die Schöpfungserzählung hielt Prädikantin Birgit Krieger. An Beispielen zeigte sie, was uns heute "gutes Leben" ausmacht. Sie erklärte den Ursprung und Sinn der Erzählung und Bedarf der Aufschreibung. Als gemeinsame Aktion stellte Inge Heinebrodt das Projekt "stifteaktion-weltgebetstag.de" vor. Die Kollekte ergab 261€. Schließlich musste zum landestypischen Essen ins Haus Contakt umgezogen werden. Leider war es dies Jahr eine besonders kleine Gemeinde (insgesamt knapp 30 Personen), obwohl die Kirche nach Kräften beheizt war. Allen Mitwirkenden herzlichen Dank! (Text und Bild: Inge und Klaus Heinebrodt, röm.-kath. Gemeinde St. Augustin)

Christmette (24.12.2017)

Besonders stimmungsvoll, von vielen Kerzen erleuchtet, empfing die St.-Nikolaus-Kapelle am Rosengarten die Gläubigen zum Weihnachtsgottesdienst. „Gott, Du hast uns zu einem Teil der Weihnachtsgeschichte gemacht“, sagte der alt-katholische Pfarrer Hans-Jürgen Pöschl in seiner Predigt. Er forderte von den Menschen in unserem Land ein Klima der Herzlichkeit anstatt eines Klimas der Ablehnung. „Dieses Kind wird, wenn es groß wird, uns in Bewegung bringen“, erinnerte der Geistliche an den weiteren Lebenslauf von Jesus Christus. Er forderte von den Gläubigen Mut und Geradlinigkeit. „Du wirst mit deiner Freude auch andere anstecken“, sagte Pöschl. „Begegne deinen Mitmenschen mit einem Vertrauensvorschuss.“ Der Gottesdienst wurde von Walter Dorn an der Orgel sowie von Patricia und Constantin Raabs mit Posaune, Flöte und Saxophon musikalisch ausgestaltet. (Text und Bild: Martin Koch)

Festgottesdienst zum Patronatsfest (10.12.2017)

Von Heiligen, die Umwege gingen, um sich der Nöte anderer anzunehmen und ihren Weg zu Gott zu finden, sprach Pfarrer Pöschl in unserer Eucharistiefeier zum Fest des Hl. Nikolaus. Festlich war auch der musikalische Rahmen, der vom Kirchenquartett aus Kronach mitgestaltet wurde - Vokalsätze von Praetorius, Hassler und Mendelssohn kamen zu Gehör. Sehr gesellig war dann das anschließende gemeinsame Mittagessen im Gasthof Henneberger Haus: Erfreulicherweise war die Beteiligung so hoch, dass wir nur gerade so alle an den reservierten Tischen Platz fanden.

Festliche Eucharistiefeier mit Bischof Matthias Ring zum Jubiläum "50 Jahre Alt-Katholiken in der Nikolauskapelle" (15.10.2017)

Warum eigentlich "... mit Bischof Matthias Ring"? Damit halt möglichst viel Prominenz dabei ist und das Ganze dann wichtiger aussieht? Als Alt-Katholiken gehen wir davon aus, dass Kirche da konkret werden kann, wo eine "Gemeinschaft von Menschen [...] durch die Versöhnung in Jesus Christus und durch die Sendung und das andauernde Werk des Heiligen Geistes in einem Ortskreis um einen Bischof zur Einheit konstituiert ist und in der Eucharistie ihre Mitte hat" (Statuten der Utrechter Union). So gesehen ist es logisch, dass wir zum Jubiläum der Nutzung unseres - ohnehin sichtbaren - Kichengebäudes, auch die lebendige Kirche darin möglichst klar und konkret sichtbar machen wollen. Um Missverständnissen vorzubeugen: Nicht etwa durch den Bischof, sondern in unserer gemeinsamen Eucharistiefeier mit unserem Bischof, in der - wie in jeder Eucharistiefeier - unsere Wirklichkeit sozusagen auf den Herrn unserer Kiche hin, auf Jesus Christus hin, "durchsichtig" werden will. Schön also, dass Herr Ring die etwas umständliche Reise von Bonn nach Coburg und zurück auf sich genommen hat. Und schön, dass so viele Geschwister aus der Ökumene mit uns gefeiert haben! Es war ein tolles Fest - bei strahlendem Sonnenschein.

Eucharistiefeier zum Erntedank (01.10.2017)

In dem prächtigen Rahmen, den Frau Helga Müller durch ihren Altarschmuck geschaffen hatte, feierten wir dieses Jahr mit Pfarrer Niki Schönherr aus Nürnberg am reich gedeckten Tisch des Wortes und des Brotes - unser Pfarrer war nämlich noch im wohlverdienten Urlaub. In seiner Predigt sprach Herr Schönherr von Aufträgen für unser heutiges Handeln, die zwar nicht im Wortlaut in der Schrift zu finden sind, die wir aber nach bestem Gewissen daraus ableiten, wenn wir versuchen, das damals Gesagte in unsere Zeit zu übertragen. So führte er hin zu unserer Mitverantwortung für die Herstellung der Güter, die wir konsumieren, insbesondere für die Bedingungen, unter denen unsere Mitmenschen diese herstellen. Wer diese Verantwortung akzeptiert, wird im Kauf von fair gehandelten Waren eine Möglichkeit finden, daraus Konsequenzen zu ziehen.

Interkulturelle Sommerferien des Brose Kids Club in der Nikolauskapelle (17.08.2017)

In vier Stationen, einer zur Einrichtung des Kirchenraums, einer zu den Fresken und der Gestaltung Altarraums (mit Hochaltar bzw. Toraschrein) im Laufe der Geschichte, einer zur hebräischen Schrift und einer zu jüdischen und christlichen Psalmvertonungen erkundeten zwei Gruppen des "Brose Kids Club" die Nikolauskapelle als Gotteshaus von Juden und Christen. Umrahmt und rhythmisiert wurde die Stationenarbeit mit mehr Musik, kurzen Videoausschnitten und Erklärungen und - ganz wichtig - durch das Spiel an einer im Freien aufgebauten Kiesweg-Bowlingbahn. Nicht nur die insgesamt 26 Kinder, auch die Betreuerinnen und Betreuer von der Ferien-Ganztagsbetreuung der Firma Brose und die zwei Gemeindemitglieder, die das Angebot vorbereitet hatten, waren eifrig und mit Freude bei der Sache. Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit! (Foto: Brose Kids Club)

Gemeindefest: Ausflug auf den Muppberg (30.07.2017)

Gemeinde unterwegs ... Unser Gemeindefest feierten wir dieses Jahr in Form einer Wanderung auf den Muppberg mit sonntäglichem Morgenlob am angenehm schattigen, aber auf ein sonniges Tal ausschauenden "Sonneberger Blick" und mit anschließender Einkehr in der Arnold-Hütte. Das Wetter meinte es gut mit uns und die ganze Gesellschaft - die Altersspanne reichte von 0 bis 85 Jahren - bezwang den Berg auf Schusters Rappen (nur die Kleinsten ließen sich wandern). Vielleicht wären wir nach dem guten und reichlichen Mittagessen sogar noch ein wenig länger sitzen geblieben, wenn uns nicht auf eigentümliche Weise ein Zirkus in die Quere gekommen wäre ... Wer mehr wissen will, frage nach und lasse sich die ganze Geschichte erzählen.

Nikolauskapelle im Regionalfernsehen (28.06.2017)

»In dieser Ausgabe von „Ein Fall für Dippold“ besucht Bezirksheimatpfleger Günter Dippold zusammen mit TVO-Reporterin Ulrike Glaßer-Günther die St. Nikolaus-Kapelle in Coburg.« So präsentiert der regionale Fernsehsender TVO seine Ende Juni ausgestrahlte knapp fünfminütige Sendung über die Geschichte der Nikolauskapelle, die Sie unter https://www.tvo.de/mediathek/276412 (hier klicken) aus der Mediathek des Senders abrufen können. Die Türen öffnete für Herrn Dippold und das Fernsehteam die stellvertretende Vorsitzende unseres Kirchenvorstands, Frau Marlies Plack. Ihr Fazit der etwa zweieinhalbstündigen Dreharbeiten am 8. Juni: „Es hat Spaß gemacht!“

Festgottesdienst zu Ostern mit Taufe - anschließend Stehempfang der Tauffamilie (16.04.2017)

Das Violinspiel unseres gern gesehenen Besuchs aus der Heidelberger Gemeinde (der sich bisher vor allem mit Gitarrenklängen in unseren Kreis eingebracht hatte) trug in angenehmer Weise zu der unaufgeregten, aber lebendig-festlichen Atmosphäre unseres Ostergottesdienstes bei. Insbesondere wurde sie aber auch von der Tauffamilie - und deren Gesellschaft - mitgetragen. So hielten auch die beiden Täuflinge die doch recht lange Feier mit bewundernswerter Ausdauer durch, was für Jonathan vermutlich einiges anstrengender war als für seine kleine Schwester Eva, die bis kurz vorher noch gut geschlafen hatte. Dafür bekam er am Ende des Gottesdienstes mit dem Lied vom "kleinen Jonathan", das Pfarrer Pöschl zur Gitarre anstimmte, sozusagen eine besondere Anerkennung.

Gemeindeversammlung (26.03.2017)

Neben den üblichen Tagesordnungspunkten wie der Entgegennahme der Rechenschaftsberichte und der Genehmigung der Jahresrechnung und des neuen Haushaltsplans beschäftigten wir uns vor allem mit der Planung unseres Jubiläums "50 Jahre Alt-Katholiken in der Nikolauskapelle" im Herbst und mit Überlegungen zum Gemeindeleben. Es gibt jetzt unter anderem gute Ideen für einen nächsten Gemeindeausflug und konkrete Pläne für ein Diakonieprojekt. Weitere Gemeindeversammlungen können, so fanden die meisten von uns, wieder im Kirchenraum stattfinden.
Mit der Gemeindeversammlung hat Herr Schmöe seinen Dienst als Kirchenrechner beendet und Frau Raabs dieses Amt übernommen. Beiden herzlichen Dank, einmal für die geleistete, einmal für die noch zu leistende Arbeit!

Hebräische Inschrift wieder sichtbar (18.09.2016)

Mit einem ökumenischen Gottesdienst unter Beteiligung der Rabbinerin Dr. A. Yael Deusel von der Liberalen Jüdischen Gemeinde Mischkan ha-Tfila wurde gefeiert, dass die hebräische Inschrift über unserer Kirchentür - aus der Zeit, in der die Nikolauskapelle als Synagoge diente - nun wieder sichtbar ist. Finanziert wurde das Projekt durch Spenden aus den in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) verbundenen Kirchengemeinden sowie aus Coburger Vereinen und Clubs; realisiert wurde es durch das große Engagement von Mitgliedern der genannten Gemeinden und von VertreterInnen und MitarbeiterInnen der Stadt Coburg (unter Beteiligung des Landesamts für Denkmalschutz).

Gemeindefest im Garten der Familie Raabs (03.07.2016)

Dank der perfekten Organisation konnten wir trotz des pünktlich einsetzenden Regenschauers eigentlich ungestört Eucharistie feiern. Die angenehme Umgebung, die reichlich mitgebrachten Speisen und schließlich auch der wiederkehrende Sonnenschein halfen mit, das anschließende Beisammensein zu einem schönen entspannenden Ereignis werden zu lassen. Vielen Dank an Familie Raabs für ihre Gastfreundschaft, die das möglich gemacht hat!